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Schlaflied
Dein Horn hüllt sich in Raunen ein,
du bindest deine Kähne los.
Du stossest sanft vom Ufer ab
und ruderst, um ein Stern zu sein.
Du gleitest in die Nacht hinaus,
dein Atem geht auf Kufen.
Dein Wahn scheint dir auf deinem Weg,
du hörst die andern rufen.
Und bald einmal erglimmst auch du
wo all die sind sich finden
und ihr Langvergangensein
in die Zukunft binden.
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